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15.02.2013 - 15.02.2013 | Darmstadt

„Oberschlesien zwischen Erinnerung und Zukunft“

Am Freitag, den 15. Februar 2013 findet um 19.30 Uhr die Podiumsdiskussion „Oberschlesien zwischen Erinnerung und Zukunft“ in Darmstadt statt.

Panel 1: Oberschlesien und sein kulturelles Erbe – Erinnerungspolitische Befunde, bildungspolitische Impulse und didaktische Innovationen
Es ist ein gesegnetes, gleichzeitig auch verfluchtes Stück Erde: Oberschlesien. Zwar haben Bodenschätze und Montanindustrie dieser Landschaft technischen Fortschritt und Reichtum beschert. Auf der anderen Seite gibt es wenige Regionen in Europa, die noch mehr unter der Umweltbelastung und Strukturproblemen bis heute zu leiden hätten. Hinzu kommt eine vielschichtige Geschichte, die nach wie vor mit einer ethnischen und kulturellen Gemengelage einhergeht. Am Beispiel des neuen Oberschlesischen Museums in Kattowitz, das die Geschichte ohne „nationale Paradigmen“ erzählen will, der Behandlung der Region in polnischen wie deutschen Schulbüchern und des Aufkommens der Schlesischen Autonomiebewegung RAŚ wird in dem Gespräch ein differenzierter Blick auf die Region Oberschlesien geworfen.
Podiumsdiskussion mit Dr. Ryszard Kaczmarek, Historiker, Universität Kattowitz (Katowice)
Cornelius Ochmann, Politikwissenschaftler, Bertelsmann-Stiftung
Moderation: Marcin Wiatr, Georg-Eckert-Institut für internationale Schulbuchforschung Braunschweig

Panel 2: „Ich bin ein Oberschlesier: Einsame Identität?“
Lesung mit Szczepan Twardoch, Moderation: Dr. Andrzej Kaluza
Szczepan Twardoch nähert sich in seinem Essay „Einsame Identität“ (Jahrbuch Polen 2012 Regionen) seinen oberschlesischen Wurzeln, die sowohl Polnisches wie Deutsches enthalten, geht aber zu beiden bewusst auf Distanz. Über die wichtigsten Thesen des Autors wird im Anschluss ein Gespräch geführt.

Gefördert vom Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien
Gemeinsame Veranstaltung des Deutschen Polen-Instituts, des Georg-Eckert-Instituts für internationale Schulbuchforschung und der TU Braunschweig

Hinweise zur Teilnahme:
Eintritt kostenlos

Die Veranstaltung wird in englischer Sprache stattfinden.

Kontakt:
Dr. Andrzej Kaluza
Deutsches Polen-Institut
Mathildenhöhweg 2
64287 Darmstadt
Tel. 06151– 498513
e-mail: kaluza@dpi-da.de
www.deutsches-polen-institut.de

Regina Peper
Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Georg-Eckert-Institut für internationale Schulbuchforschung
Celler Straße 3
38114 Braunschweig
Tel.: 0531-59099-54 oder
Email: peper@gei.de
www.gei.de

    Weitere Informationen:
  • http://Weitere Informationen: www.deutsches-polen-institut.de

Termin:

15.02.2013

Veranstaltungsort:

„Oberschlesien zwischen Erinnerung und Zukunft“
Offenes Haus Darmstadt, Rheinstraße 31, Eintritt frei
64283 Darmstadt
Niedersachsen
Deutschland

Zielgruppe:

Lehrer/Schüler, Wissenschaftler

Relevanz:

überregional

Sachgebiete:

Geschichte / Archäologie, Gesellschaft, Kulturwissenschaften, Pädagogik / Bildung

Arten:

Konferenz / Symposion / (Jahres-)Tagung, Seminar / Workshop / Diskussion, Vortrag / Kolloquium / Vorlesung

Eintrag:

07.02.2013

Absender:

Regina Peper

Abteilung:

Öffentlichkeitsarbeit

Veranstaltung ist kostenlos:

nein

Textsprache:

Deutsch

URL dieser Veranstaltung: http://idw.tu-clausthal.de/de/event42495


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