idw – Informationsdienst Wissenschaft

Nachrichten, Termine, Experten

Grafik: idw-Logo
Medienpartner:
WJ2014


Teilen: 
12.11.2012 14:46

Hochfranken und ZAE Bayern starten Zukunftsprojekt

Anja Matern-Lang Zentrale Verwaltung / Öffentlichkeitsarbeit
Bayerisches Zentrum für Angewandte Energieforschung e.V.

    Startschuss für den Modellversuch „Smart Grid Solar Hof / Arzberg“

    8,7 Mio. Euro – diese Summe investieren der Freistaat Bayern, verschiedene Industriepartner und die Europäische Union in ein Zukunftsprojekt in der Region Hochfranken. Der Bayerische Staatsminister Martin Zeil kam am 12. November persönlich nach Hof um den Projektverantwortlichen des Bayerischen Zentrums für Angewandte Energieforschung e. V. den Bewilligungsbescheid für den ersten Abschnitt des Projektes „Smart Grid Solar“ in Höhe von 7 Mio. Euro zu überreichen.

    Hof, 12. November 2012
    „Der Modellversuch Smart Grid Solar ist ein hervorragendes Beispiel dafür, wie wir die Energieforschung vorantreiben und gleichzeitig unsere Region stärken“, erklärte Staatsminister Martin Zeil in seiner Grußwortrede.
    Auch der Oberbürgermeister der Stadt Hof Dr. Harald Fichtner nannte den Modellversuch einen großen Schritt in die Zukunft der Energieversorgung der Region, die dadurch eine Vorreiterstellung in puncto Netzintegration Erneuerbarer Energien erreicht.
    Stefan Göcking, Erster Bürgermeister der ebenfalls beteiligten Stadt Arzberg fügte hinzu: „Smart Grid Solar ist eines der spannendsten Projekte an dem die Stadt Arzberg je teilgenommen hat. Wir erhoffen uns daraus richtungsweisende Erkenntnisse als Basis für eine erfolgreiche Energiewende.“
    Das Projekt hat eine geplante Laufzeit von 5 Jahren. Ein Team von 11 Wissenschaftlern wird für diesen Zeitraum in Hof tätig sein. Neben diesen neu geschaffenen Arbeitsplätzen profitiert die Region von Investitionen im Bereich Erneuerbarer Energien in Höhe mehr als 2,5 Millionen Euro.
    Im Rahmen des Modellversuchs soll ein realistisches Modell für die zukünftige Gestaltung von Ortsnetzen und Niederspannungsknoten entwickelt werden, das es den Verteilnetzbetreibern und der Politik gemeinsam ermöglicht, die regulativen und normativen Rahmenbedingungen für die Energiewende in Deutschland präziser vorherzusagen und zu gestalten.
    In Hof mit seiner urbanen Struktur können die Speicherung des regenerativ erzeugten Stroms und die Stabilisierung des Stromnetzes untersucht und getestet werden. Gleichzeitig wird in Arzberg die Integration des Photovoltaik-Stroms in das Netz demonstriert.
    Partner in diesem Forschungsprojekt sind Forschungsinstitute wie das Bayerische Zentrum für Angewandte Energieforschung e. V. (ZAE Bayern), welches auch das Projekt koordi-niert, die Hochschule Hof, die Friedrich Alexander Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) und die beiden Fraunhofer Institute für Integrierte Systeme und Bauelementetechnologie (FhG IISB) und für Integrierte Schaltungen (FhG IIS).
    Desweiteren wird das Projekt durch starke Partner aus der Industrie wie die E.ON Bayern AG, HofEnergie und Wasser (HEW), die IBC Solar AG, BEC Engineering und die Rauschert Solar GmbH begleitet.

    Institutsprofil:
    Das Bayerische Zentrum für Angewandte Energieforschung e. V. (ZAE Bayern) ist ein eingetragener, gemeinnütziger Verein mit Sitz in Würzburg. Zweck der Gründung ist die Förderung der Energieforschung sowie der Aus-, Fort- und Weiterbildung und der Beratung, Information und Dokumentation auf allen Gebieten, die für die Energieforschung bedeutsam sind. Der Verein unterhält ein wissenschaftliches Forschungsinstitut mit drei Abteilungen an den Standorten Würzburg, Erlangen und Garching, an welchen rund 180 Wissenschaftler tätig sind. Seit Gründung des ZAE Bayern im Jahr 1991 hat sich das Institut zu einer national und international anerkannten Forschungseinrichtung entwickelt.
    Das Institut führt Forschungsvorhaben in den Bereichen grundlagen- und anwendungsorientierter Energieforschung durch. Übergeordnete Forschungsthemen sind Photovoltaik, Energiespeicher, Energieoptimierte Gebäude und Energieeffi-ziente Prozesse. Diese Gebiete werden durch die Querschnittsthemen Nanomaterialien, Thermophysik und –sensorik und Systemtechnische Modellierung gestützt.

    Weitere Infos unter http://www.zae-bayern.de

    Ansprechpartner:
    Dipl.-Ing. Michael Neswal, ZAE Bayern Erlangen, Tel.: 0 91 31 / 93 98 – 185, E-Mail: neswal@zae.uni-erlangen.de

    Anja Matern-Lang, ZAE Bayern, Zentrale Verwaltung, Tel.: 09 31 / 7 05 64 – 52, E-Mail: matern-lang@zae.uni-wuerzburg.de


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, Wissenschaftler
    Energie, Physik / Astronomie
    überregional
    Buntes aus der Wissenschaft, Forschungsprojekte
    Deutsch


    (v. l. n. r.) Staatsminister Martin Zeil, BayStWIVT, Prof. Dr. C. J. Brabec, Vorstand ZAE Bayern


    Zum Download

    x

    (v. l. n. r.) Alexander König, MdL, Stefan Göcking, Erster Bürgermeister der Stadt Arzberg, Staatsminister Martin Zeil, BayStWIVT, Prof. Dr. Vladimir Dyakonov, Vorstandsvorsitzender ZAE Bayern, Prof. Dr. Christoph J. Brabec, Vorstand ZAE Bayern, Dr. Harald Fichtner, Oberbürgermeister der Stadt Hof


    Zum Download

    x

    Hilfe

    Die Suche / Erweiterte Suche im idw-Archiv
    Verknüpfungen

    Sie können Suchbegriffe mit und, oder und / oder nicht verknüpfen, z. B. Philo nicht logie.

    Klammern

    Verknüpfungen können Sie mit Klammern voneinander trennen, z. B. (Philo nicht logie) oder (Psycho und logie).

    Wortgruppen

    Zusammenhängende Worte werden als Wortgruppe gesucht, wenn Sie sie in Anführungsstriche setzen, z. B. „Bundesrepublik Deutschland“.

    Auswahlkriterien

    Die Erweiterte Suche können Sie auch nutzen, ohne Suchbegriffe einzugeben. Sie orientiert sich dann an den Kriterien, die Sie ausgewählt haben (z. B. nach dem Land oder dem Sachgebiet).

    Haben Sie in einer Kategorie kein Kriterium ausgewählt, wird die gesamte Kategorie durchsucht (z.B. alle Sachgebiete oder alle Länder).