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12.11.2012 15:13

Schmerz lass nach! Therapieoptionen bei schweren chronischen und neuropathischen Schmerzen

Stefan Zorn Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Medizinische Hochschule Hannover

    Patientenforum am 14. November 2012 im Sheraton Pelikan Hotel / Veranstaltung der Deutschen Schmerzliga mit MHH-Neurochirurg Professor Dr. Joachim Krauss

    Schmerz ist überlebenswichtig, denn er warnt und schützt. Verselbständigt sich der Schmerz jedoch und dauert über lange Zeit an, kann er sich zu einer eigenständigen Erkrankung entwickeln, dem chronischen Schmerz. Unbehandelte chronische Schmerzen haben schwere Folgen für die Lebensqualität der Patienten und verursachen zudem enorme Kosten für das Gesundheitssystem: in Deutschland belaufen sich die reinen Behandlungskosten für chronische Rücken- und Beinschmerzen auf über zehn Milliarden Euro pro Jahr. Die Deutsche Schmerzliga veranstaltet am Mittwoch, 14. November, ein Patientenforum unter dem Motto „Schmerz lass nach! Therapieoptionen bei schweren chronischen und neuropathischen Schmerzen“. Professor Dr. Joachim Krauss, Direktor der Klinik für Neurochirurgie der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH), klärt auf über das Thema „Neuromodulation bei chronischen Schmerzen“ und berichtet über bewährte und neue Entwicklungen in der Neurostimulation, einer Methode, die vor 40 Jahren erstmals in Deutschland in der MHH eingesetzt wurde. Über konservative Therapieverfahren und was wirklich hilft, spricht der Allgemeinmediziner und Schmerztherapeut Dr. Edzard Schröter aus Hannover, zusätzlich informiert die Deutsche Schmerzliga über ihre Arbeit als Patientenorganisation. Die Veranstaltung ist kostenlos.

    Wir laden alle Interessierten ein, das Patientenforum zu besuchen am

    - Mittwoch, 14. November 2012
    - von 18 bis 20 Uhr
    - Sheraton Pelikan Hotel Hannover, Pelikanplatz 31, 30177 Hannover.

    Die Neurostimulation feiert ihren 40. Geburtstag. Inzwischen ist sie ein etabliertes Verfahren zur Behandlung schwerer chronischer Schmerzen. Neuromodulation allgemein kann entweder durch elektrische Impulse, die so genannte Neurostimulation, oder durch Medikamente mittels einer Medikamentenpumpe erfolgen. Bei der Neurostimulation wird ein Stimulationsgerät unter der Haut platziert und sendet über eine dünne Elektrode, die in der Nähe des Rückenmarks implantiert wird, schwache elektrische Impulse an die Rückenmarksnerven. Diese Signale „maskieren“ die Schmerzsignale im Gehirn, so dass der Patient stattdessen nur ein leichtes, angenehmes Kribbeln spürt.


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten
    Medizin
    regional
    Organisatorisches, Pressetermine
    Deutsch


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