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14.11.2012 15:16

4. Wissenschaftskolloquium: Schlüsseltechnologie „Leistungselektronik“

Christa Zeller Pressestelle Campus Künzelsau, Reinhold-Würth-Hochschule
Hochschule Heilbronn

    - Rund 100 Gäste, vier Experten-Gastredner und Einblicke in die Energieversorgung von Morgen
    - Große Bedeutung als vermittelnde Technologie bei der Energiewende in Deutschland
    - Das Wissenschaftskolloquium am Campus Künzelsau: Wichtige Plattform für Forschung und Lehre

    Heilbronn/Künzelsau, November 2012. Mit einer Schlüsseltechnologie in Sachen Energieversorgung setzte sich das diesjährige 4. Wissenschaftskolloquium an der Hochschule Heilbronn, Reinhold-Würth-Hochschule - Campus Künzelsau auseinander: „Leistungselektronik in der Antriebs- und Energietechnik“ lautete das Thema, das rund 100 interessierte Studierende, Wissenschaftler, Industrie- und Unternehmensvertreter in den Hörsaal zog. In vier Fachvorträgen - für die die Reinhold-Würth-Hochschule wieder hochkarätige Experten als Gastredner gewinnen konnte - wurde das insbesondere mit Blick auf die aktuelle Energiewende in Deutschland so wichtige Thema von verschiedenen Seiten näher beleuchtet und anschließend diskutiert. Referenten waren Prof. Dr.-Ing. Jürgen Petzoldt von der Universität Ilmenau, Prof. Dr. Rainer Marquardt von der Universität der Bundeswehr München, Peter Haaf - Technical Marketing Manager bei der Firma Fairchild sowie Dr.-Ing. Tobias Ehrlbacher vom Fraunhofer-Institut in Erlangen. Leiter der Veranstaltung war Prof. Dr.-Ing. Hermann Lanfer von der Reinhold-Würth-Hochschule, der sich nicht nur bei allen Gästen - sowohl vor als auch hinter dem Rednerpult -, sondern ausdrücklich auch bei der Würth-Stiftung sowie der Stiftung des Hohenlohekreises für die Finanzierung des wissenschaftlichen Kolloquiums bedankte.

    Was die Politik auch beschließt - wir sind dabei
    Die immense Bedeutung der Leistungselektronik als vermittelnde Technologie bei der Energiewende in Deutschland zeigte Prof. Petzold als erster Redner auf: „Ganz gleich, ob die Politik die verstärkte Nutzung von Photovoltaikanlagen, den Einsatz von Windrädern zur Energieerzeugung oder die Übertragung von Energien über lange Hochspannungs-Gleichstrom-Leitungen beschließt - wir und die Leistungselektronik als vermittelnde Technologie werden immer mit dabei sein.“ Auch zeigte er in seinem Vortrag auf, welche Probleme es mit dem Versorgungsnetz geben kann und welche Maßnahmen durch Leistungselektronik Abhilfe schaffen können. Die neuesten Entwicklungen, die sich durch Multi-Level-Schaltungen dazu ergeben, stellte anschließend Prof. Marquardt vor, gleichzeitig ging er auch auf zukünftige Entwicklungen für die Antriebstechnik und Energieversorgung ein. Im Mittelpunkt der Präsentation von Peter Haaf (Fairchild) stand das Thema Halbleitermaterialien: „Sie werden unsere Zukunft maßgeblich mitbestimmen“, so der Manager und nannte beispielhaft Siliziumkarbid. Spannende Einblicke in die Welt von Morgen gewährte am Ende auch Dr. Ehrlbacher vom Fraunhofer-Institut, indem er überraschende Möglichkeiten durch die Hochintegration von Schaltkreisen erläuterte.

    Das Wissenschaftskolloquium - eine wichtige Plattform für Forschung und Lehre
    Als „wichtige Plattform für Forschung und Lehre“ bezeichnete Veranstaltungsleiter Prof. Hermann Lanfer das Wissenschaftskolloquium der Reinhold-Würth-Hochschule und resümierte auch die vierte Veranstaltung positiv: „Nicht nur die Quantität, auch die Qualität unserer Gäste zeigen auf, wie wichtig die Zusammenarbeit und Kommunikation zwischen Forschenden, Anwendern und Medien ist - dies gilt insbesondere für den Bereich der anwendungsorientierten Forschung, bei der es gilt, den Transfer von Innovationen und neuen Technologien zu forcieren.“ Das Wissenschaftskolloquium dient diesem fachlichen Austausch und ermöglicht einen öffentlichen Diskurs zu aktuellen technischen Herausforderungen zwischen renommierten Wissenschaftlern und der anwendenden Industrie und stärkt das enge Netzwerk zwischen Hochschule, Wirtschaft und Öffentlichkeit. Das Wissenschaftskolloquium wird von der Stiftung zur Förderung Reinhold-Würth-Hochschule der Hochschule Heilbronn und der Stiftung des Hohenlohekreises zur Förderung der Reinhold-Würth-Hochschule in Künzelsau unterstützt.
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    Hochschule Heilbronn – Kompetenz in Technik, Wirtschaft und Informatik
    Mit nahezu 8.000 Studierenden ist die staatliche Hochschule Heilbronn die größte Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Baden-Württemberg. 1961 als Ingenieurschule gegründet, liegt heute der Kompetenz-Schwerpunkt auf den Bereichen Technik, Wirtschaft und Informatik. Angeboten werden an den drei Standorten Heilbronn, Künzelsau und Schwäbisch Hall und in sieben Fakultäten insgesamt 46 Bachelor- und Masterstudiengänge. Die enge Kooperation mit Unternehmen aus der Region und die entsprechende Vernetzung von Lehre, Forschung und Praxis werden in Heilbronn großgeschrieben.

    Weitere Informationen:
    Weitere Infos: Prof. Dr.-Ing. Hermann Lanfer, Daimlerstraße 35, 74653 Künzelsau, Telefon: Telefon: 0 79 40-1306-181 E-Mail: hermann.lanfer@hs-heilbronn.de, Internet: http://www.hs-heilbronn.de/et
    Pressekontakt Hochschule Heilbronn: Heike Wesener (Kommunikation und Marketing),
    Max-Planck-Str. 39, 74081 Heilbronn, Telefon: 0 71 31-504-499, Telefax: 0 71 31-504-559,
    E-Mail: heike.wesener@hs-heilbronn.de, Internet: http://www.hs-heilbronn.de
    Pressekontakt Reinhold-Würth-Hochschule: Christa Zeller, Hochschule Heilbronn, Campus Künzelsau - Reinhold-Würth-Hochschule, Daimlerstr. 35, 74653 Künzelsau, Telefon: 0 79 40-1306-203, E-Mail: christa.zeller@hs-heilbronn.de, Internet: http://www.hs-heilbronn.de/twk


    Weitere Informationen:

    http://www.hs-heilbronn.de/et


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, Wissenschaftler
    Elektrotechnik, Maschinenbau
    überregional
    Forschungs- / Wissenstransfer, Forschungsprojekte
    Deutsch


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