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15.11.2012 12:17

Mentoring für angehende Wissenschaftlerinnen und Ärztinnen eingeführt

lic. phil. Nathalie Matter Abteilung Kommunikation
Universität Bern

    Frauen, die eine akademische Karriere planen, können von nun an in der Medizinischen Fakultät der Universität Bern und im NCCR (National Center of Competence in Research) TransCure von einem persönlichen Mentoring durch erfahrene Professorinnen und Professoren profitieren.

    Frauen haben es im akademischen Umfeld oft schwerer als männliche Kollegen – nicht zuletzt, weil der Wunsch nach Familie häufig mit den strengen Anforderungen an Verfügbarkeit und Engagement im Beruf kollidiert. Eine akademische Karriere im Bereich der Medizin stellt dabei eine besondere Herausforderung dar, weil Forschung und Dienstleistung am Patienten koordiniert werden müssen.

    Auf Initiative der Innerfakultären Kommission für Gleichstellung bieten die Medizinische Fakultät der Universität Bern und der NCCR TransCure von nun an Frauen, die eine akademische Karriere anstreben, ein persönliches Mentoring durch Professorinnen und Professoren in ihrem Fachgebiet an. Das «Mentoring for Women» wird vom Bundesprogramm «Chancengleichheit» unterstützt.

    Für den Schweizer Wissenschafts- und Medizin-Nachwuchs

    Die Mentoren vermitteln ihrer persönlichen Mentee über zwei Jahre Know-How zur Karriereplanung, professionellen Vernetzung, Optimierung ihrer Forschungstätigkeit, Drittmittelgewinnung und Veröffentlichung in namhaften Fachzeitschriften. Vor dem Hintergrund des aktuellen Mangels an qualifizierten Fachärztinnen im akademischen Umfeld in der Schweiz fördert das Mentoring daher die Konkurrenzfähigkeit junger Ärztinnen gegenüber ausländischen Mitbewerberinnen und Mitbewerbern.

    Das Mentoring-Programm startete im August 2012 mit Mentoren aus den Universitätskliniken für Frauenheilkunde, Kardiologie und Innere Medizin des Inselspitals Bern und aus dem NCCR TransCure. Es konnte seinen Kreis von Mentorinnen und Mentoren mittlerweile auf weitere Kliniken und Forschungsinstitute ausweiten.

    Junge Wissenschaftlerinnen sowie forschungsinteressierte Medizinerinnen können von nun an von diesem individuellen Mentoring profitieren. Ein Einstieg in das Programm ist jederzeit möglich. Das Mentoringprogramm kann in deutscher, französischer oder englischer Sprache durchgeführt werden.


    Weitere Informationen:

    http://www.kommunikation.unibe.ch/content/medien/medienmitteilungen/news/2012/me...


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten
    Medizin
    überregional
    Forschungs- / Wissenstransfer, wissenschaftliche Weiterbildung
    Deutsch


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