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16.11.2012 11:39

Deutschlandstipendien vergeben

Gerhard Schmücker Presse und Öffentlichkeitsarbeit
Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen

    - Hochschule für Wirtschaft und Umwelt vergibt mit Höchstförderquote Deutschland-Stipendien -

    NÜRTINGEN. (hfwu) Die Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen (HfWU) hat die Deutschlandstipendien für das laufende Jahr verliehen. 40 Stipendiaten erhalten die Förderung. Die Hochschule vergibt damit die höchst mögliche Zahl an Stipendien. Im Rahmen der Veranstaltung in Nürtingen gab der Bundestagsabgeordnete Dr. Stefan Kaufmann Auskunft zur aktuellen Entwicklung der Stipendien, die je zur Hälfte vom Bund und von privater Hand getragen werden.

    Das Deutschlandstipendium ist eine Initiative der Bundesregierung, um besonders leistungsfähige Studierende zu fördern. Die Gelder für das Stipendium kommen zur einen Hälfte vom Bund, die andere übernehmen Firmen, Stiftungen oder Privatpersonen. Ziel ist es, bei der Finanzierung der Studienförderung insbesondere die Wirtschaft mit ins Boot zu holen. Die Hochschulen müssen dazu Förderer aus der Wirtschaft, aber auch Privatpersonen, Stiftungen und Verbände gewinnen. Jede Hochschule bekommt vom Bund eine Quote an Stipendien zugewiesen. Die HfWU war bislang höchst erfolgreich: Für alle Stipendiaten wurden Stifter gefunden und so kann die Hochschule auch in diesem Jahr die höchst mögliche Quote an Deutschlandstipendien vergeben.

    „Das Deutschlandstipendium hat sich als ein Meilenstein auf dem Weg zu einer neuen Stipendienkultur entwickelt“, zieht HfWU-Rektor Prof. Dr. Werner Ziegler eine entsprechend positive Zwischenbilanz. Die Akquise der Förderer sei für die Hochschule aber nach wie vor mit einem enormen Aufwand verbunden. „Wir sind auf einem guten Weg, aber die Kompensation für die Hochschulen ist zu gering“, so Ziegler an die Adresse des Bundestagsabgeordneten Kaufmann. Stefan Kaufmann ist zuständiger Berichterstatter der CDU/CSU-Bundestagsfraktion für Bildung und Ausbildung. „Wir brauchen mehr privates Engagement im Bildungsbereich“, so Kaufmann im Rahmen der Veranstaltung zur Übergabe der Stipendien. Die Bundesregierung plane daher im Endausbau für acht Prozent der Studierenden ein Stipendium zur Verfügung zu stellen. Die Möglichkeit, nicht genutzte Deutschlandstipendien an andere Hochschule weiterzugeben, wie sie Prof. Ziegler angeregt hatte, werde bereits in der Bundesregierung diskutiert und eine Lösung auf Länderebene angestrebt. Generell sollten die Hochschulen mit einer Entbürokratisierung bei der Vergabe der Stipendien entlastet werden.

    Dem Vortrag von Kaufmann schloss sich eine Podiumsdiskussion an, moderiert wurde diese von Prof. Dr. Hendrik Wolff von der Wolff & Häcker Finanzconsulting AG. Wolff, seit diesem Jahr Honorar-Professor an der HfWU, hatte die Veranstaltung initiiert. In ihrer Beurteilung des Deutschlandstipendiums waren sich die Diskutanten Roland Schuler, Vorstandsmitglieder der BayWa AG, Rudolf Gregor, Regionalbereichsleiter der Nürtinger Kreissparkasse und die Stipendiaten Sandra Kugel und Paul Viertel einig: Besonders leistungsfähige Studierende profitieren von der Förderung und den Kontakten in die Wirtschaft, die Unternehmen leisten einen wichtigen Beitrag zur Ausbildung von hochqualifizierten Fachkräften. Ein Beitrag der überschaubar ist: 1800 Euro kostet es die privaten Stifter pro Jahr, wenn sie besonders erfolgreiche Studierende fördern wollen. Mit dem Bundesanteil erhalten die Studierenden dann 300 Euro im Monat. Zum Abschluss überreichten Werner Ziegler und Stefan Kaufmann den Stipendiaten die Förderurkunden, bei einem Imbiss bestand Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch und für ein Kennenlernen der Stipendiaten mit ihren Stiftern.

    Autor Udo Renner, 16.11.2012


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten
    fachunabhängig
    regional
    Buntes aus der Wissenschaft
    Deutsch


    Foto (hfwu/ur): Die Stipendiaten mit ihren Förderern: Rudolf Gregor (l.), Prof. Werner Ziegler (vorne links), dahinter MdB Stefan Kaufmann, vorne rechts Roland Schuler und Hendrik Wolff.


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