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16.11.2012 15:46

Hochschule Karlsruhe – Technik und Wirtschaft wird neuer Partner von „Komm, mach MINT.“

Holger Gust M. A. Pressestelle
Hochschule Karlsruhe - Technik und Wirtschaft

    „Komm, mach MINT.“ – unter diesem Slogan wurde 2008 ein nationaler Pakt gegründet, der zum Ziel hat, das Bild der MINT-Berufe in der Gesellschaft zu verändern und mehr Frauen für naturwissenschaftliche und technische Studiengänge zu begeistern.

    Mit der gestrigen Unterzeichnung eines Memorandums durch Rektor Prof. Dr. Karl-Heinz Meisel und Eva Viehoff, Koordinatorin der Geschäftsstelle von „Komm, mach MINT.“, wird nun auch die Hochschule Karlsruhe Teil dieses Pakts.

    Mit über 120 Partnern aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Medien hat sich der Pakt seitdem zu einem ausgedehnten Netzwerk entwickelt, in dem Kooperationen gestartet, neue Kampagnen entwickelt und ein breiter Erfahrungsaustausch gepflegt werden.

    Im Beisein von Claudia Pralle, Koordinatorin der MINT-Projekte am Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg (MWK) betonte der Rektor nach der Unterzeichnung: „Als Hochschule mit technisch-naturwissenschaftlicher Ausrichtung ist es uns ein besonderes Anliegen, den Frauenanteil in diesen Studiengängen zu erhöhen und bei ‚Komm, mach MINT.‘ aktiv zu werden.“

    Die Hochschule Karlsruhe ist seit langem aktiv, wenn es darum geht, auch Schülerinnen für die MINT-Studiengänge an der Hochschule zu begeistern. Girls‘ Day, Probestudium in den Herbstferien, Schnuppervorlesungen oder die Möglichkeit zum Bau eines Roboters im lego::lab werden regelmäßig durchgeführt – immer mit dem Ziel, dass sich insbesondere auch Schülerinnen dadurch angesprochen fühlen. Im Studium bietet die „Karriereberatungsstelle für Frauen in MINT“, die vom MWK gefördert wird, Studentinnen vom Studienstart bis zum Berufseinstieg ein umfassendes Unterstützungs- und Beratungsangebot. Das Programm reicht vom persönlichen Coaching über Seminare und Workshops bis hin zur Hilfe bei der Suche nach einem geeigneten Praktikumsplatz und der Teilnahme an einem Mentoring-Programm. Und in den letzten zehn Jahren konnte auch die Zahl der Professorinnen an der Hochschule kontinuierlich gesteigert werden, so dass weibliche Vorbilder in der Professorenschaft zunehmend sichtbar werden.

    Das aktuelle Hochschulranking des Kompetenzzentrums Frauen in Wissenschaft und Forschung des Leibniz-Instituts für Sozialwissenschaften bestätigt diese positive Entwicklung an der Hochschule Karlsruhe in Sachen Gleichstellung: Hier zählt sie zu den fünf besten staatlichen Hochschulen für Angewandte Wissenschaften (Fachhochschulen) Baden-Württembergs.

    „Komm, mach MINT.“ – der nationale Pakt für Frauen in MINT-Berufen zwischen Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Medien, will das Bild der MINT-Berufe in der Gesellschaft verändern. „Komm, mach MINT.“ ist Teil der Qualifizierungsinitiative der Bundesregierung „Aufstieg durch Bildung“ und wurde 2008 auf Initiative von Bundesbildungsministerin Annette Schavan mit dem Ziel gestartet, junge Frauen für naturwissenschaftliche und technische Studiengänge zu begeistern sowie Hochschulabsolventinnen für Karrieren in der Wirtschaft zu gewinnen. Bereits über 120 Partner unterstützen aktuell diese Zielsetzung mit vielfältigen Aktivitäten und Maßnahmen zur Studien- und Berufsorientierung junger Frauen. Die Geschäftsstelle von „Komm, mach MINT.“ ist im Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit e. V. angesiedelt.

    Das Informationsportal www.komm-mach-mint.de bietet einen Überblick über das breite Spektrum von Angeboten zur Gewinnung weiblicher Nachwuchskräfte mit konkreten Tipps, Handlungsempfehlungen und einer bundesweiten Projektlandkarte. An bisher rund 1 000 Projekten haben bis heute insgesamt 436 800 Mädchen und junge Frauen teilgenommen.


    Weitere Informationen:

    https://www.hs-karlsruhe.de/hochschule/aktuelles/presse/komm-mach-mint.html


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, jedermann
    fachunabhängig
    überregional
    Wissenschaftspolitik
    Deutsch


    Nach der Unterzeichnung des Memorandums: Rektor Prof. Dr. Karl-Heinz Meisel und Eva Viehoff, Koordinatorin der Geschäftsstelle von „Komm, mach MINT.“


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