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05.12.2012 17:03

Beratung: Studentenwerke in den Qualitätspakt Lehre einbeziehen

Stefan Grob Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Deutsches Studentenwerk

    Weil die Nachfrage nach studienbegleitender Beratung kontinuierlich steigt, fordern die 58 im Deutschen Studentenwerk (DSW) zusammengeschlossenen Studentenwerke mehr Unterstützung von Bund und Ländern für ihre Beratungsangebote.

    Gleichzeitig sollen die Förderprogramme von Bund und Ländern, die auf die Beratung von Studierenden abzielen, auch die Studentenwerke mit einbeziehen. Denn für die Studentenwerke bedarf erfolgreiche Hochschullehre zugleich ergänzender Angebote, die die Lebenswelt der Studierenden berücksichtigen. Bisher zielen die Förderprogramme allein auf die Hochschulen.

    Gemäß DSW-Angaben wird die studienbegleitende Beratung der Studentenwerke von den Studierenden immer stärker in Anspruch genommen. Die Sozialberatungsstellen der Studentenwerke zählten im Jahr 2011 fast 60.000 Beratungskontakte. In den Psychologischen Beratungsstellen waren es fast 95.000 Kontakte, 14 Prozent mehr als im Jahr 2010.

    „Diese studienbegleitende Beratung der Studentenwerke gehört in die Sonder-programme für die Lehre“, ist DSW-Präsident Prof. Dr. Dieter Timmermann überzeugt. „Beim Qualitätspakt Lehre des Bundes zum Beispiel will man Menschen aus Nicht-Akademiker-Familien für ein Studium gewinnen – da sind die Beratungsangebote der Studentenwerke entscheidende Faktoren.“

    Die Studentenwerke bieten derzeit Sozialberatung an, psychologische Beratung, Studienfinanzierungsberatung, Beratung von Studierenden mit Kind, Beratung von Studierenden mit Behinderung oder chronischer Krankheit sowie auch Rechtsberatung.


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten
    fachunabhängig
    überregional
    Studium und Lehre, Wissenschaftspolitik
    Deutsch


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