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06.12.2012 14:44

Islam in der ,liberalen Gesellschaft´

Roland Hahn Pressestelle
Fachhochschule Erfurt

    Gemeinsame Ringvorlesung von Fachhochschule Erfurt und Universität Erfurt

    In der gemeinsamen Ringvorlesung von Fachhochschule und Universität Erfurt zu „Rechtsextremismus, Rechtspopulismus, Fremdenfeindlichkeit – Spurensuche in Geschichte und Gegenwart“ spricht 11.12. um 18 Uhr im Audimax der Universität Erfurt Prof. Dr. Kai Hafez, Uni Erfurt, über den "Islam in der ,liberalen Gesellschaft´: Freiheit, Gleichheit und Intoleranz in Deutschland und Europa".

    Der Vortrag bietet einen Überblick über Fortschritte und Defizite der Gleichstellung, Integration und Anerkennung des Islams in Deutschland und Europa. Während sich die politischen Systeme langsam auf die Anwesenheit von Muslimen einstellen, bleibt die „liberale Gesellschaft“ oft weit hinter ihren Ansprüchen zurück. „Sarrazin-Debatten“ und rassistische Morde sind nur die Spitze tiefer liegender Unfähigkeiten vieler Europäer, die Globalisierung in ihrer Lebenswelt zu integrieren. Um die Demokratie zu stützen, bedarf es einer Neuerfindung der „liberalen Gesellschaft“. Nicht nur Politik und Bürger, sondern auch die Institutionen der Medien, Wissenschaft, Schule und Kirchen müssen sich rundum erneuern.

    Vita:
    Prof. Dr. phil. habil. Kai Hafez hat seit 2003 den Lehrstuhl für Vergleichende Kommunikationswissenschaft und Mediensystemforschung an der Universität Erfurt inne. Er war wissenschaftlicher Mitarbeiter am Deutschen Orient-Institut in Hamburg, lehrte an den Universitäten Hamburg und Bern und forschte in Cambridge, Oxford und Kairo. Hafez hat verschiedene deutsche Regierungen und Ministerien beraten und war zwischen 2006 und 2009 Mitglied in der AG „Wirtschaft und Medien“ der Deutschen Islam Konferenz. - Im Februar 2013 erscheint sein neues Buch: Freiheit, Gleichheit und Intoleranz. Der Islam in der liberalen Gesellschaft Deutschlands und Europas (Transcript-Verlag).

    Die nächste Veranstaltung findet am 18.12. um 18 Uhr im Audimax der Universität Erfurt statt. Dann spricht Dr. Michael Edinger, Uni Jena, zum Thema "Rechtsextremismus made in Thüringen. Strukturen und Entwicklungen im innerdeutschen Vergleich".

    Kooperationspartner der Ringvorlesung: Stadt Erfurt, Universitätsgesellschaft Erfurt e.V., Verein der Freunde und Förderer der Fachhochschule Erfurt, Volkshochschule Erfurt, Friedrich-Ebert-Stiftung sowie DGB-Bildungswerk Thüringen e.V.
    Die Ringvorlesung findet dienstags, 18 Uhr, statt, der Eintritt ist frei. Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechten Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, antisemitische oder sonstige volksverhetzende Äußerungen Veranstaltungen gestört haben, den Zutritt zu Veranstaltung zu verwehren oder sie von dieser - notfalls mit Polizeigewalt - auszuschließen.

    Programm auf http://www.fh-erfurt.de/ringvorlesung


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, jedermann
    Gesellschaft, Politik
    regional
    Buntes aus der Wissenschaft
    Deutsch


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