idw – Informationsdienst Wissenschaft

Nachrichten, Termine, Experten

Grafik: idw-Logo
Medienpartner:
WJ2014


Teilen: 
06.12.2012 16:29

Internationales Kolloquium zum „Phänomen Tango“

Marietta Fuhrmann-Koch Kommunikation und Marketing
Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg

    Über das „Phänomen Tango“ diskutieren Wissenschaftler aus Deutschland und Spanien im Rahmen eines öffentlichen Kolloquiums an der Universität Heidelberg. Zu der spanischsprachigen Veranstaltung am 14. Dezember 2012 lädt das Romanische Seminar in Kooperation mit dem Generalkonsulat der Republik Argentinien in Frankfurt am Main ein. In den Vorträgen geht es in interdisziplinärer Perspektive unter anderem um die Ursprünge und den weltweiten Erfolg des Tangos. Die Wissenschaftler werden zudem die Darstellung dieser südamerikanischen Tanz- und Gesangsform in Literatur, Kino sowie in den grafischen Künsten, darunter auch in Comics, aufzeigen.

    Pressemitteilung
    Heidelberg, 6. Dezember 2012

    Internationales Kolloquium zum „Phänomen Tango“
    Wissenschaftler referieren über die Ursprünge und den weltweiten Erfolg

    Über das „Phänomen Tango“ diskutieren Wissenschaftler aus Deutschland und Spanien im Rahmen eines öffentlichen Kolloquiums an der Universität Heidelberg. Zu der spanischsprachigen Veranstaltung am 14. Dezember 2012 lädt das Romanische Seminar in Kooperation mit dem Generalkonsulat der Republik Argentinien in Frankfurt am Main ein. In den Vorträgen geht es in interdisziplinärer Perspektive unter anderem um die Ursprünge und den weltweiten Erfolg des Tangos. Die Wissenschaftler werden zudem die Darstellung dieser südamerikanischen Tanz- und Gesangsform in Literatur, Kino sowie in den grafischen Künsten, darunter auch in Comics, aufzeigen.

    „Ende des 19. Jahrhunderts entstand der Tango in Argentinien und Uruguay als eine Mischung von Kulturen und Rhythmen der Einwanderer mit denen der Einheimischen. Später verlief die Entwicklung dann genau in entgegengesetzter Richtung: Der Tango avancierte zu einem transnationalen und transkulturellen Phänomen und Exportschlager, der 2009 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurde“, erläutert Dr. Karen Saban vom Romanischen Seminar, die die Veranstaltung organisiert hat. Im Rahmen des Kolloquiums geht es unter anderem um den Tango im Werk des argentinischen Schriftstellers Jorge Luis Borges und um die „Sprache“ des Tangos. Ein weiterer Vortrag beschäftigt sich außerdem mit dem „Mythos Carlos Gardel“ – einem der bekanntesten Tango-Sänger und -komponisten. Den Abschluss der Tagung bildet eine Diskussionsrunde.

    Das Kolloquium mit dem Titel „Das Phänomen Tango. Populäre Musik und Kultur vom Río de la Plata“ findet am Freitag, 14. Dezember 2012, in der Bibliothek Victor Hugo, Seminarstrasse 3, statt. Zu Begrüßung wird Inés Suárez de Collarte, Generalkonsulin der Republik Argentinien, sprechen. Beginn der Veranstaltung ist um 9.00 Uhr. Ein vollständiges Programm ist unter http://dl.dropbox.com/u/55392224/Karen_Kolloquium.pdf abrufbar.

    Kontakt:
    Dr. Karen Saban
    Romanisches Seminar
    Telefon (06221) 54-2767
    karen.saban@rose.uni-heidelberg.de

    Kommunikation und Marketing
    Pressestelle, Telefon (06221) 54-2311
    presse@rektorat.uni-heidelberg.de


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, jedermann
    Kunst / Design, Medien- und Kommunikationswissenschaften, Musik / Theater, Sprache / Literatur
    überregional
    Wissenschaftliche Tagungen
    Deutsch


    Hilfe

    Die Suche / Erweiterte Suche im idw-Archiv
    Verknüpfungen

    Sie können Suchbegriffe mit und, oder und / oder nicht verknüpfen, z. B. Philo nicht logie.

    Klammern

    Verknüpfungen können Sie mit Klammern voneinander trennen, z. B. (Philo nicht logie) oder (Psycho und logie).

    Wortgruppen

    Zusammenhängende Worte werden als Wortgruppe gesucht, wenn Sie sie in Anführungsstriche setzen, z. B. „Bundesrepublik Deutschland“.

    Auswahlkriterien

    Die Erweiterte Suche können Sie auch nutzen, ohne Suchbegriffe einzugeben. Sie orientiert sich dann an den Kriterien, die Sie ausgewählt haben (z. B. nach dem Land oder dem Sachgebiet).

    Haben Sie in einer Kategorie kein Kriterium ausgewählt, wird die gesamte Kategorie durchsucht (z.B. alle Sachgebiete oder alle Länder).