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29.01.2013 09:20

Hilfsbereitschaft wird belohnt

Detlef Bremkens Dez. 3 KIT Kommunikation, Innovation, Transfer
Hochschule Bochum

    Fachbereich Wirtschaft der Hochschule Bochum vergibt Zertifikate an engagierte Mentorinnen und Mentoren.

    Von Rüdiger Kurtz
    Studienanfänger haben es nicht immer leicht. Ein Problem des Übergangs zwischen Schule und Hochschule ist der plötzliche Wechsel zwischen Fremd- und Eigenverantwortung. Wo finde ich was? Wer ist wofür zuständig? Was muss ich tun? Viele Fragen, die häufig in zeitraubenden Irrwegen oder Leerlaufphasen enden. Am Fachbereich Wirtschaft der Hochschule Bochum geben gut ausgebildete Mentorinnen und Mentoren Antworten. Das Besondere: Auch diese sind Studierende, nur eben mit mehr Erfahrung.
    Bereits in der Orientierungswoche werden die Studienanfänger in Kleingruppen eingeteilt, die jeweils von Studierenden höherer Semester betreut werden. "Das Studium kann so von Anfang an zielstrebig durchgeführt werden", erläutert Wirtschaftsprofessorin und Projektleiterinnen Martina Meyer-Schwickerath: "Studienzeiten sowie Abbrecherquote werden reduziert." Das Konzept, bei der Unterstützung der Erstsemester auf den eigenen Nachwuchs zu setzen, hat sich an der Hochschule Bochum in wenigen Jahren sehr erfolgreich entwickelt. Das Mentorenprogramm ist seit 2007 fester Bestandteil eines umfassenden Betreuungsprogramms.
    Es profitieren aber nicht nur die Studienanfänger. Im Gegenzug für ihren Einsatz erhalten die Mentorinnen und Mentoren über drei Semester eine qualifizierte Ausbildung im Coaching. "Die Erfahrungen der ersten Gruppen haben gezeigt, dass die Zusatzqualifikation bei der späteren Jobsuche von Vorteil ist", so Martina Meyer-Schwickerath: "Die Studierenden lernen Gruppen zu leiten, Konfliktsituationen zu meistern und stellen unter Beweis, dass sie sich für andere und für ein gemeinsames Ziel engagieren – Qualitäten, die Arbeitgeber zu schätzen wissen."
    15 Studierende, die die Mehrfachbelastung von Coachingausbildung, Studium und Betreuung der Erstsemester erfolgreich unter einen Hut gebracht haben, erhielten nun während eines kleinen Festaktes entsprechende Zertifikate von Wirtschaftsdekanin Eva Waller. Mentorin Franziska Kment-Kocher freute sich nicht nur über die Zusatzqualifikation, sondern auch über die erworbenen Kenntnisse: "Die erlernten Methoden des Coachings kann man in vielen Bereichen sinnvoll einsetzen und die Erfahrung, einem anderen Menschen in einer schwierigen Phase helfen zu können, ist sehr schön." Auch Ramona Bernhardt hat vom Mentorenprogramm profitiert: "Ich bin durch die Workshops und die Arbeit mit den Studierendengruppen viel selbstbewusster geworden", so die 22jährige: "Das Wissen, in Konfliktphasen souverän bleiben zu können, macht einen gelassener."


    Weitere Informationen:

    http://www.hochschule-bochum.de/fbw/studienangebot/mentoren.html - das Mentorenprogramm des Fachbereichs Wirttschaft.


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, Lehrer/Schüler, Studierende, Wirtschaftsvertreter
    Wirtschaft
    regional
    Studium und Lehre
    Deutsch


    Gemeinsame Freude über ein gelungenes Projekt: Koordniatorin Silke Kujawski, Ausbildungsleiterin Dr. Monika Maaßen, Projektleiterin Prof. Dr. Martina Meyer-Schwickerath, Franziska Kment-Kocher, Abdullah Oktay, Kreshnik Vladi, Shahrzad Abbasi, Yalda Bunyadi, Nagila Mehra, Ramona Bernhardt, Wirtschaftsdekanin Prof. Dr. Eva Waller (hinten, von links) Janine Kuhn, Brian Zurek, Stefan Leschny, Jan Galert, Wing Lau, Georgios Mantzas (vordere Reihe).


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