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29.01.2013 12:53

Neu erschienen: Heft 28 der Gegenworte "Zwischen den Wissenschaften"

Gisela Lerch Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften

    Die aktuelle Ausgabe der Zeitschrift GEGENWORTE. Hefte für den Disput über Wissen, die von der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften herausgegeben wird, widmet sich dem Thema Zwischen den Wissenschaften. Über Inter-, Multi- und Transdisziplinarität.

    In jüngster Zeit wird der Disput um Interdisziplinarität zuweilen höchst kontrovers und polarisierend geführt. Die einen mutmaßen, interdisziplinäre Verbünde schlössen sich zu bloßen „Beutegemeinschaften“ zusammen, um im taktischen Bündnis Förder- und Forschungsgelder zu erlangen. De facto jedoch würden sie unter dem gemeinsamen „Antragsdach“ nur additive, allenfalls multidisziplinäre Forschung betreiben, die nebeneinander herlaufe – ohne dass neue integrative Ergebnisse im Sinne von Transdisziplinarität erzielt würden. Die anderen hingegen betonen, dieses Risiko bestünde lediglich bei Fragestellungen, die „top down“ vorgegeben werden. In all jenen Fällen jedoch, bei denen die Fragestellung aus den konkreten Problemen selbst – also „bottom up“ – erwüchse, verlange die Sache von sich aus mehr oder minder zwangsläufig interdisziplinäres wissenschaftliches Arbeiten. Und sie erinnern an jene großen Forschungsfelder, die unterschiedlichste Disziplinen und Technologien miteinander verschmelzen, wie etwa die Bio-, Nano-, Informations- und Kognitionswissenschaften, in denen Technik-, Natur- und Geisteswissenschaften kooperieren.
    Günter Stock, Peter Weingart und Klaus Mainzer erörtern das Für und Wider interdisziplinären Forschens. Jürgen Mittelstraß erläutert die Idee der Transdisziplinarität. Jürgen Kaube erklärt den Unterschied zwischen ›normal‹ und ›strategisch‹. Peter Eisenberg macht sich Gedanken über Deutsch als Wissenschaftssprache. Kirsten Einfeldt setzt auf die wechselseitige Inspiration von Wissenschaften und Künsten. Jens Bisky stimmt das Lob der Disziplinen an.
    Herlinde Koelbl erläutert im Gespräch mit Anna Bernhardt ihre Entwürfe zur Fotografie als Spiegel der Gesellschaft. Rembert Unterstell betrachtet den Aufschwung der ›Event-Wissenschaft‹ mit gemischten Gefühlen. Stephan Leibfried fragt, wohin der Weg der Exzellenzinitiativen führt. Jutta von Maurice und Hans-Peter Blossfeld sehen Chancen für die Forschung durch interdisziplinäre Netzwerkbildung. Mathias Gatza erinnert sich, wie er zu einem Universalgenie wurde.
    Mit weiteren Beiträgen von Volker Gerhardt, Klaus Brockhoff, Rüdiger Zill, Klaus-Peter Schmitz, Stephan Ruß-Mohl und Christoph Markschies. Mit Einführung und Dokumentation sowie Bildern von Herlinde Koelbl.
    Leseproben und die Inhaltsverzeichnisse der bisher erschienenen Nummern finden Sie im Internet unter www.gegenworte.org. Presseexemplare sind erhältlich über den Akademie Verlag Berlin (030-42200640 oder gericke@akademie-verlag.de). ISSN 1435-571 X, 88 Seiten, € 14.
    Pressekontakt:
    Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften
    Gisela Lerch, Leitung Referat Information und Kommunikation
    Jägerstraße 22/23, 10117 Berlin, Tel. 030/20370-657, Fax: 030/20370-366, E-Mail: lerch@bbaw.de


    Weitere Informationen:

    http://www.bbaw.de
    http://www.gegenworte.org


    Anhang
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    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, jedermann
    fachunabhängig
    überregional
    Wissenschaftliche Publikationen
    Deutsch


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