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12.02.2013 13:35

300 Euro monatlich für alle Stipendiaten: Studienstiftung begrüßt Erhöhung des Büchergelds

Dr. Anke Dörner Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Studienstiftung des deutschen Volkes

    Bonn, 12. Februar 2013. Zum 1. September 2013 wird das Büchergeld der Begabtenförderungswerke von 150 Euro auf 300 Euro erhöht. Als Büchergeld wird der einkommensunabhängige Grundsockel der Förderung bezeichnet, den alle Stipendiatinnen und Stipendiaten der Studienstiftung des deutschen Volkes sowie der elf weiteren Begabtenförderungswerke aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung monatlich erhalten. Nachdem das Büchergeld zuvor dreißig Jahre unverändert geblieben war, war es 2011 in einem ersten Schritt von 80 Euro auf 150 Euro angehoben worden.

    „Das neue Büchergeld ermöglicht es vielen unserer Stipendiatinnen und Stipendiaten, auf Nebenjobs zu verzichten, und es eröffnet zusätzliche Gestaltungsfreiheit und Chancen für ein vertieftes und umfassendes Studium sowie zu fortgesetztem und verstärktem gesellschaftlichem Engagement“, begrüßt Dr. Annette Julius, Generalsekretärin der Studienstiftung des deutschen Volkes, die Erhöhung. Die Studienstiftung hatte sich seit längerem dafür ausgesprochen, den einkommensunabhängigen Anteil der Stipendien der Begabtenförderungswerke der Höhe des Deutschlandsstipendiums anzupassen.

    Neben dem Büchergeld haben die Stipendiaten die Möglichkeit, ein Grundstipendium zu erhalten, das angelehnt an BAföG in Abhängigkeit vom Einkommen der Eltern sowie der Stipendiaten selbst jährlich neu berechnet wird. Weder das Büchergeld noch das Grundstipendium müssen nach Abschluss des Studiums zurückbezahlt werden. Im Rahmen eines breiten Bildungsprogramms regt die Studienstiftung ihre Stipendiaten außerdem dazu an, sich über den Tellerrand ihres eigenen Faches mit wissenschaftlich und gesellschaftlich relevanten Fragestellungen vertieft auseinanderzusetzen und auch selbst zu engagieren.

    Die Stipendien der Begabtenförderungswerke sind Auszeichnungsstipendien, mit denen dank entsprechender Haushaltssteigerungen von Seiten des BMBF während der letzten beiden Legislaturperioden inzwischen ein Prozent der besonders talentierten und engagierten Studierenden in Deutschland erreicht werden. Die Studienstiftung hat hiervon im vergangenen Jahr rund 11.400 Stipendiatinnen und Stipendiaten gefördert – dies sind über 50% mehr als noch vor fünf Jahren. Seit drei Jahren wurden die Zugangswege in die Studienstiftung zudem um die Möglichkeit der Selbstbewerbung erweitert. Eine externe Evaluation bescheinigte der Studienstiftung zuletzt, dass ihr Aufnahmeverfahren fair und angemessen standardisiert ist und die Aufnahmechancen für Studierende aus nicht-akademischem Elternhaus sowie für Studierende mit Migrationshintergrund heute gut bis überdurchschnittlich sind.

    Weitere Informationen zum Stipendium und zum Bildungsprogramm der Studienstiftung unter: http://www.studienstiftung.de


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, Lehrer/Schüler, Studierende, Wissenschaftler
    fachunabhängig
    überregional
    Buntes aus der Wissenschaft, Wissenschaftspolitik
    Deutsch


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